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ADAC Wikingerrallye (DRM)

Der Saisonauftakt der Deutschen Rallye Meisterschaft ist Geschichte und der Rallye-Tross hat Süderbrarup wieder verlassen. Selektiven und anspruchsvollen Strecken im Norden Deutschlands boten auch für die Schmack-Motorsport-Piloten Michael Abendroth/Frank Oschmann und Benjamin Hübner/Maik Trommler einen würdigen Rahmen des Starts in die DRM-Saison.

Die technische Unterstützung des Teams genossen die Wittenberger Patrick Pusch/Fabian Hoese, die leider nur kurz davon profitieren konnten. Sie landeten am Samstag in einem Graben und konnten trotz nur leichter Blechschäden die Fahrt nicht fortsetzen.

Michael Abendroth und Beni Hübner erwischten gleichermaßen einen schlechten Start in die verregnete Rallye. Während Abendroth im „alten“ Type R nach Aquaplaning einen Highspeed-Dreher relativ unbeschadet übersteht, und lediglich 30 Sekunden verliert, muss sich Youngster Hübner den schwierigen Streckenbedingungen geschlagen geben und landet neben der Strecke. Ein weiter kommen ist nicht möglich und ein Restart am Samstag nur über die SuperRallye-Regelung machbar.

Bei abtrocknenden aber immer noch schmierigen Strecken stürmten Michael Abendroth/Frank Oschmann weiter und holten sich nach turbulenter Fahrt den zweiten Rang der Division 3. Der fünfte Rang dieser Division ging schlussendlich an das Team Beni Hübner/Maik Trommler, die sich wacker mit den Bedingungen und dem damit verbundenen Handling des Honda Civic vertraut machten.

„Beide hatten am Freitagabend leider Pech und konnten dann am Samstag den entstandenen Rückstand nicht mehr aufholen. Bei Michael kam erschwerend die Zeitenzuteilung der neutralisierten WP 2 hinzu, die seinen Zeitverlust nochmals verdoppelte. So blieben uns am Samstag die Hände etwas gebunden, jedoch konnten wir mit den guten Zeiten am Nachmittag unsere Ambitionen auf den Divisionssieg bei kommenden Läufen unterstreichen. Beni konnte trotz des Ausfalls wichtige WP-Kilometer zurück legen, sein Setup verfeinern und die Reifen-Performance besser kennen lernen, so hat man das beste aus der Situation gemacht und Erfahrungen für die nächsten Rallyes geammelt.“, erklärt Teamchef Manfred Schmack.